Parkett - Von günstig bis zur Königsklasse

Sind Sie auf der Suche nach einem Holzfußboden der nicht nur schön aussieht, sondern zudem besonders langlebig ist, sollten Sie bei Ihrer Wahl einige Punkte beachten. Denn es gibt große Unterschiede, ob Sie sich für ein Fertigparkett, Bambusparkett oder zum Beispiel für Landhausdielen entscheiden. Und die Unterschiede liegen nicht nur im Preis, sondern auch in der Verarbeitung und im Einsatzbereich. Worauf Sie achten sollten, erfahren Sie an dieser Stelle.

Die Holzart

Möchten Sie Parkett verlegen, haben Sie die Wahl zwischen den unterschiedlichsten Holzarten. Eichenparkett ist recht günstig in der Anschaffung, Parket aus Olivenbaum wirkt oft aber edler. Da aus dem Olivenbaum aber nur wenig Holz für ein Echtholzparkett genutzt werden kann, ist dieser preislich deutlich höher angesiedelt.

Die Nutzschicht

Egal ob Ihre Wahl auf Fischgrätparkett oder Stäbchenparkett fällt, die Dicke der Nutzschicht ist unter anderem für die Haltbarkeit und Belastungsart verantwortlich. In der Regel liegt diese zwischen 2 und 5 mm und je dicker diese ist, desto mehr Material wurde hier verarbeitet. Verfügt das Parkett über eine dicke Nutzschicht, kann diese später mehrfach aufgearbeitet, bzw. abgeschliffen werden. Dadurch erhöht sich wiederum die Lebensdauer des Bodenbelags.

Die unterschiedliche Bearbeitung

Bevor Sie sich für einen Boden entscheiden, sollten Sie sich mit der Haptik vertraut machen. Klick Parkett wird geschroppt, gehobelt oder gebürstet angeboten, wodurch sich die Oberflächenstruktur verändert. Die Oberflächenstruktur ist unter anderem mit verantwortlich für den Preis und geschroppte oder gehobelte Bodenbeläge sind teurer. 

Die Maße

Schmale Dielen erhalten Sie in der Regel günstiger, da hier aus einem Baum mehr Bretter gefertigt werden können.  Hier spielt es auch keine Rolle, ob Sie Industrieparkett, der anderen Anforderungen standhalten muss, oder Parkett für Ihren Wohnraum benötigen. 

Grobe und feine Bodenbeläge

Eine grobe Sortierung ist deutlich günstiger, da hier mehr von einem Baum verarbeitet werden kann. Dafür finden Sie hier mehr Unebenheiten oder Astlöcher, die dem Parkett einen rustikalen Touch verleihen. Hier ist aber meist der persönliche Geschmack dafür entscheidend, für welche Parkettart man sich am Ende entscheidet. 

Die Kosten

Wenn Sie den Bodenbelag sorgfältig verlegen und nach ein paar Jahren das Parkett abschleifen und versiegeln lassen, werden Sie Jahrzehnte Freude an Ihrem Boden haben. Dadurch entstehen aber zusätzliche Kosten, die Sie beim Kauf mit einkalkulieren sollten. Bodenfliesen bedürfen keiner besonderen Pflege und halten problemlos 40 Jahre und für den gleichen Preis, den Sie für einen Parkettboden investieren, können Sie auch mehrmals Laminat verlegen. Bei einer Kosten-Nutzen-Rechnung liegt der Parkettboden also relativ im hinteren Feld, punktet aber definitiv mit seiner Wertigkeit. 

Achten Sie auf Schadstoffe

Meist wird Parkett verklebt und die Lösemittel können Schadstoffe enthalten. Zudem müssen Sie mit Formaldehydausdünstungen aus dem Pressholz rechnen, aus welchem die Trägerschicht besteht. Dies gilt ebenfalls für die Ausdünstungen, die die Versiegelung mit sich bringen kann. Hier sollten Sie sich auf jeden Fall von einem Fachmann, wie dem Bodenleger Karlsruhe, beraten lassen, der Ihnen nicht nur erklärt welcher Bodenbelag sich am besten für Ihr Vorhaben eignet, sondern auch, ob dieser mit Schadstoffen belastet ist.