Den Boden selbst legen oder doch den Profi dran lassen?

Sicherlich ist die günstigste Variante den neuen Boden zu legen, wenn es selber gemacht wird. Allerdings gibt es neben dem Zeitaufwand und der Arbeit die auf Sie zukommen, noch weitere Aspekte, die für einen Bodenleger aus Karlsruhe sprechen. Es beginnt bereits mit dem Kauf und endet erst beim Verlegen. Es gibt bei Parkett, Teppichboden und Co. nicht nur große Qualitätsunterschiede, sondern es kann auch nicht jeder Bodenbelag für jeden Raum verwendet werden. Hier ist es wichtig, dass Sie sich bereits vor dem Boden legen fachmännischen Rat einholen. Dieser informiert Sie darüber, welche Bodenbeläge Sie für welche Räume verwenden können und welche Unterschiede es zu den verschiedenen Verlegearten gibt. Die wichtigsten Punkte die Sie beachten sollten, möchten wir Ihnen in diesem Artikel einmal aufzeigen.

Der richtige Bodenbelag

Grundsätzlich wird bei den verschiedenen Bodenbelägen zuerst darauf geachtet, wo diese verlegt werden sollten. In gewerblichen Objekten wie Werkstätten, Büros oder Hallen wird meist ein anderer Belag benötigt, wie im privaten Bereich. Aber auch hier eignet sich nicht jeder Belag für jedes Zimmer. Im gewerblichen Bereich sind Punkte wie Stoß- und Schlagfestigkeit, Chemikalienbeständigkeit oder Entflammbarkeit oft sehr wichtig. Aber auch die Bodenpflege oder das Aussehen spielen hier eine Rolle, was auch auf den privaten Bereich zutrifft. Hier gilt zudem zu unterscheiden, ob der Boden im Keller, Badezimmer oder Wohnzimmer verlegt werden soll. All diese Fragen beantwortet Ihnen ein professioneller Bodenleger. 

Im folgenden Abschnitt möchten wir Ihnen ein paar typische Bodenbeläge und deren Einsatzbereiche zeigen und ebenfalls, welche Verlegearten heute genutzt werden.

Parkett und Laminat

Parkett und Laminat zählen zu den Klassikern der Bodenbeläge und können in zahlreichen Bereichen eingesetzt werden. Dieser zeichnet sich durch seine Eleganz und Strapazierfähigkeit besonders aus und wird in den unterschiedlichsten Designs angeboten. Der Vorteil beim Parkett liegt besonders darin, dass dieser nach einigen Jahren  abgeschliffen und neu versiegelt werden kann und somit im neuen Glanz erstrahlt. 

Besonders modern sind heute Design-Bodenbeläge aus Vinyl oder Linoleum. Das moderne Design und die große Auswahl unterschiedlicher Farben führen dazu, dass dieser Belag in fast jedem Zimmer eingesetzt werden kann. Besonders gut machen sich diese in Bad oder Küche, da sie zudem wasserabweisend sind. Aber auch der Teppich ist immer noch sehr beliebt und wird besonders gerne in Kinderzimmern verlegt. Vorteilhaft ist hier sicherlich, dass dieser schallschluckend ist, weshalb er auch gerne in Büros verwendet wird.

Den Boden verlegen – Diese Arten gibt es

Bodenbeläge können unterschiedlich verlegt werden und jede Methode hat seine eigene Bezeichnung. Eine kurze Erklärung finden Sie im folgenden Abschnitt:

 

Schwimmend den Boden verlegen

Von einer schwimmenden Verlegung spricht man, wenn der Bodenbelag lose auf den Untergrund gelegt wird. Die Elemente des Belags arbeiten bei Belastungen und bewegen sich dabei stetig. Je nach Witterung oder auch Belastung kann dies zu Beulen oder offenen Fugen führen. Da sich ebenfalls Hohlräume bilden können, kommt es hier oft zu Geräuschen, wenn über den Boden gelaufen wird. Aufgrund der Hohlräume eignet sich die schwimmende Verlegung auch nicht für Räume mit einer Fußbodenheizung. Hier kann kein optimaler Wärmefluss zustande kommen.

 

Loose Lay

Bei der Loose Lay Methode wird der schwimmende Belag lediglich mit Klebeband am Untergrund befestigt, damit dieser nicht verrutschen kann.

 

Vollflächig verklebte Bodenbeläge

Wird der Belag vollflächig verklebt, so ergibt sich hierdurch eine feste Verbindung mit dem Untergrund. Hier ist die Wahl des richtigen Klebstoffs enorm wichtig. Durch die Verklebung kann der Boden stärker belastet werden und die Langlebigkeit erhöht sich deutlich. Zusätzlich wird ein Trittschall wesentlich gemindert. Da der Boden gleichmäßig mit dem Untergrund verbunden ist, kann diese Verlegeart auch bei Fußbodenheizungen problemlos eingesetzt werden.

So werden Bodenbeläge fixiert

Am Untergrund können Sie die Bodenbeläge mit einem Trockenklebstoff, Dispersionsfixierung oder durch spezielle Unterlagen fixieren. Allerdings werden gewisse Anforderungen an den Bodenbelag gestellt. Dieser muss eine hohe Dimensionsstabilität vorweisen und darf nur eine geringe Eigenspannung haben. 

Sollte der Unterboden nicht verunreinigt werden dürfen, können Sie eine dimensionsstabile Unterlage verwenden, auf der der Belag dann später aufgeklebt wird. Aber auch die Dispersionsfixierung kann letztendlich wieder vom Unterboden entfernt werden. Allerdings bedeutet dies einiges an Arbeitsaufwand. 

Die beste Wahl für den Boden

Die beste Verlegeart ist es, den Boden mit dem Untergrund zu verkleben. Sollten Sie eine Fußbodenheizung verwenden, haben Sie im Prinzip keine andere Möglichkeit. Weitere Vorteile sind:

  • die Belastbarkeit steigt
  • keine Beulen und Fugen
  • der Boden ist langlebiger
  • der Belag kann nicht rutschen
  • Der Raumschall ist angenehmer

Zu beachten gilt, dass zum vollflächigen Verkleben spezielle Werkzeuge und einiges an Erfahrung vorhanden sein sollten. Diese Arbeiten sollten von einem professionellen Bodenverleger ausgeführt werden. Zudem kann dieser den Boden auch unter schwierigen Bedingungen verlegen.